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MONSTERA  

Erinnerungslandschaften zur Umerziehung – Gute Staatsbürgerinnen im Gestern und Heute

Ein hybrides Vermittlungsprojekt – Ausstellung

Monstera fordert Sichtbarkeit und Repräsentation der  Vorgänge einer repressiven Umerziehung von circa 60.000 Kindern in 42 DDR Spezialkinderheimen, ihrer pädagogisch politischen Ursprünge und dem Wirken in der Gegenwart, im Spiegel unserer globalen Gesellschaft des Umbruchs seit 89/90. In der sozialistischen Architektur der Karl-Liebknecht-Straße planen wir eine Erinnerungslandschaft als begehbare interaktive Installation. Über eine raumgreifende Kartographie, ein Terrain für groß und klein, laden wir zum Erkunden, miteinander Lernen, Zuhören und Austauschen ein.  Die Ausstellung wird das Ergebnis eines umfangreichen Recherche- und damit Entwicklungsprozesses, dessen wachsende Architektur wir sichtbar machen, Wissen und Netzwerke teilen, Erkenntnisse dokumentieren, intersektional erinnern und individuelle Strategien von Resilienz und Widerstand ihren Ausdruck finden.

Von: Romy Schmidt, Aleksandar Todorovic´, Oliver Exner, Lucia Johnson, Jakob Knapp & Gästen

MONSTERA wird im Herbst 2023 in den neuen Räumlichkeiten der Neuen Galerie für Bildende Künste Berlin am Alexanderplatz auf der Karl-Liebknecht-Str. 13 für 9 Wochen zu sehen sein.

 

 

 

WHY NOT? KOLLEKTIV arbeitet seit Juli an einer Medienkunst- Tanzrecherche WHY NOT? ORBITAL NOISE.

Ein hybrides Showcase findet am 10. Dezember 2022 statt.

Wir danken der Szenischen Forschung der Ruhruniversität Bochum für ihre Unterstützung.

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